Zur kommenden Tagung

Sozialwirtschaft nach der Wahl: mehr als ein Wirtschaftsfaktor!?

Studien zeigen eindrucksvoll den Beitrag der Sozial- und Gesund­heits­wirtschaft – wir meinen damit (frei-)gemeinnützige, öffentliche und privatgewerbliche Einrichtungen – zur sozialen Sicherung allgemein und zur besonderen Hilfe für Menschen, die eine persönliche oder soziale Notlage nicht mit eigenen Kräften bewältigen können. Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege und die Sozialunternehmen in den verschiedensten Dienst­leistungs­märkten sind dem Gemeinwohl verpflichtet.

Sie orientieren sich, unabhängig von ihrer religiösen und weltan­schaulichen Tendenz an der Würde aller Menschen, an den Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit, der Solidarität und der Subsidiarität.

Die Sozial- und Gesundheits­wirtschaft leistet zudem einen zentralen Beitrag zur volkswirt­schaftlichen Wertschöpfung. Sie ist ein Standortvorteil für jeden Wirtschafts­­standort, schafft Arbeitsplätze und wirtschaftliche Nachfrage. Und sie führt zur sozialen Sicherheit, die auf Dauer sozialen Frieden ermöglicht. Denn ihr ökonomischer Erfolg beruht auf einer objektiv vorhandenen und subjektiv empfundenen sozialen Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. Erst sie schafft Motivation und Solidarität.

Bleibt dies auch nach der Bundes­tagswahl – nach Jahren der großen Koaltion – auch für die in der neuen Bundes­regierung koalierenden Parteien so? Gibt es – und wenn welche – zu erwartende Änderungen des bisherigen „Reformeifers“?

Die Leistungen des Sozialstaates dürfen nicht nach der Finanzlage der öffentlichen Haushalte disponibel sein. Eine qualitativ hochwertige Sozialarbeit, Betreuung und Pflege kann auf Dauer nur geleistet werden, wenn die von der Politik im Bund, im Land und im Kommunal­bereich verantworteten finanziellen und rechtlichen Rahmenbedingungen dies ermöglichen. Wir schauen nach, was geht und was kommt.

AKTUELL

01.11.16

Das Buch zur SWMT

Steuerung von Sozial- und Gesundheitsunternehmen: Eine Dokumentation aktualisierter und ergänzter Vortragsthemen der bisherigen Tagungen. … mehr

 

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